Hier mal ein paar Links zur Berichterstattung in den SN über den Kurpark – immer interessant zu lesen, auch die Kommentare dazu:
- 11.03.2010 20:25 Uhr http://www.sn-online.de/Schaumburg/Nenndorf/Nenndorf/Bad-Nenndorf/Spiegelgefechte-im-Kindergarten
- 09.02.2010 20:57 Uhr http://www.sn-online.de/Schaumburg/Nenndorf/Nenndorf/Bad-Nenndorf/WGN-Klotzen-nicht-kleckern
- 07.02.2010 22:10 Uhr http://www.sn-online.de/Schaumburg/Nenndorf/Nenndorf/Bad-Nenndorf/Kurpark-Debatte-Denkmalschutz-mit-am-Tisch
- 05.02.2010 21:17 Uhr http://www.sn-online.de/Schaumburg/Nenndorf/Nenndorf/Bad-Nenndorf/Kurparkplanung-Der-Druck-nimmt-zu
- 11.09.2009 19:59 Uhr http://www.sn-online.de/SN/Schaumburg/Nenndorf/Nenndorf/Bad-Nenndorf/Die-neue-Kurparkplanung-erhitzt-die-Gemueter
Folgenden Kommentar erlaube ich mir mal direkt zu zitieren:
Spiegelgefecht im Kindergarten Frank Steen – 12.03.10
Die Kritik der Zuhörer ist berechtigt. Warum die Beratungen, wenn doch schon alles vorher vom VA beschlossen wurde. Geplant war jedoch, die öffentliche Sitzung noch vor der Sondersitzung des VA einzuberufen, was die Mehrheit im VA jedoch verhindert hat. Deshalb hat die WGN noch vor der Entscheidung zu einer öffentlichen Fraktionssitzung eingeladen, an der weit über 30 Bürger teilgenommen haben. Hier wurde sachlich über die Pläne diskutiert und entschieden, was dann ja auch in der Presse ausführlich dargestellt wurde.
Das im maroden Kurpark mehr als 35 Jahre nach der letzten Überarbeitung etwas gemacht werden muss, war schon 2005 bei den Übernahmeverhandlungen mit den Land Niedersachsen bekannt. Damals hat sich nur die WGN gegen die vom Land aufgedrängten Bedingungen ausgesprochen. Wir wollten die Teilkommunalisierung nur, wenn uns das Land finanziell in die Lage versetzt hätte, die übernommenen Liegenschaften ausreichend zu sanieren und zu nutzen. Dies ist auch auf Grund schlechter Verhandlungen seitens der Stadt nur zu einem geringen Teil geschehen. Dass uns diese Versäumnisse einholen werden, war schon damals zu erwarten. Wenn heute die, die vor fünf Jahren diese Entscheidung getroffen haben, nach der Finanzierbarkeit fragen, ist dies unseriös vor dem Hintergrund, dass jetzt ein großer Teil der Mittel aus Förderprogrammen kommen.
Im übrigen scheiden sich die Geister inhaltlich ausschließlich an der Gestaltung der Esplanade. Diejenigen, denen Weihnachtsmarkt, Gourmetfestival und Bauernmarkt genug ist, wollen weiterhin die Hügelbeete und abgeteilten Kleinzonen, andere wollen den multifunktionalen Platz, der mehr Möglichkeiten für Veranstaltungen und Vermarktung bietet und außerdem noch den Denkmalschutz berücksichtigt. Tatsache jedoch ist, dass die zur Zeit mögliche Nutzung jedes Jahr große Zuschüsse aus dem Stadthaushalt erfordert. Zur Zeit wird die KurT jährlich noch mit über 350T€ bezuschusst, ab 2013 wird sich dieser Betrag verdoppeln und immer weiter steigen, wenn sich die KurT nicht umorientiert und nach einem Konzept sucht, die vorhandenen Resourcen optimal auszunutzen. Damit diese Suche überhaupt einen Erfolg verspricht, ist die geplante Kurparksanierung ebenso wie die Sanierung des Stadtbildes meines Erachtens absolut notwendig. Wer sich gegen Investitionen wehrt, die die Zukunft besser gestalten sollen, der muss der KurT auch die Zuschüsse streichen. Das sich damit der Status Bad für Bad Nenndorf erledigt hat, muss allen klar sein.
Und in eigener Sache auch eine kleine Nettigkeit:
Sanierungsrahmenplan Gerd Altwicker – 17.03.10
Sehr geehrter Herr Dr. Bernd Zimmermann,
ich danke Ihnen für die sachliche Aufklärung. Vorbildlich und sehr informativ.
Es erscheint mir als Aussenstehender, dass die Ungereimtheiten und Streitereien bei den Verantwortlichen offensichtlich ein Kompetenzgerangel ausgelöst haben. Dies ist in der Regel die Folge davon: Dass das Problem nicht genug oder nicht richtig kommuniziert wurde. Schlussfogerung: Die Beteiligten sind offensichtlich nicht teamfähig. Somit fehlt denen, die Kompetenz sich sachlich mit den Notwendigkeiten und zukunftsorientierten Zielen einer Stadt zum positiven Vorteil der Bürger, unabhängig von ideologischen Ansichten, einzubringen.
Vielleicht hilft diese Erkenntnis ja für die Zukunft.
Das mit der Erkenntnis ist so ein Problem. H. Junker sieht das so: „Demnach verhält sich die vom Menschen tatsächlich erlangte Erkenntnis des Guten und Bösen zu der erhofften wie die bittere Enttäuschung zu der vorhergehenden Illusion.“ [H. Junker: Baum der Erkenntnis]