Das Ergebnis der Wahl ist eindeutig: die WGN ist der Sieger. In der Stadt hat die WGN jetzt 7 Ratssitze.
Leider wird sich nicht wirklich etwas ändern, da durch den Wegfall der FDP die Sitzzahl der SPD und der CDU trotz deren Stimmenverluste gleich geblieben ist. Aber dennoch können sich SPD und CDU schon mal auf entsprechenden Wind im Rat und den Ausschüssen freuen.
Hier die Gewinne und Verluste.
Stadt:
(Daten von wahl.kdo.de)
Seit heute liegt der Abwägungsvorschlag des vom Investor beauftragten Planungsbüros für den B-Plan Zentrum für das Areal Kurhausstr. 4/Thermalbadparkplätze vor.
Wie von mir befürchtet, werden die Parkplätze nicht als öffentliche Stellflächen ausgewiesen. Auch wird keine Regelung über einen städtebaulichen Vertrag erfolgen, so dass also die Parkplätze jederzeit für die Allgemeinheit gesperrt werden können.
Allerdings schiesst sich das Planungsbüro selber ins Knie, denn die Aussage:
Eine öffentliche Widmung der Stellplätze [...] stellt die angestrebte Wiederbelebung als innerstädtische Einzelhandls-, Gastronomie und Dienstleitungsbebauung in Frage.
ist natürlich völliger Blödsinn, denn gerade die öffentlichen Parkplätze sind es, die zur Belebung beitragen. Solange private Stellflächen jederzeit vom Betreiber gesperrt werden können, tragen gerade sie nicht zur Belebung bei.
Die Stadtratsparteien SPD und CDU (und sicher auch die FDP) werden dies auf der nächsten Bauausschusssitzung am 14. September also wie immer abnicken und sich nicht die Mühe machen, tiefer drüber nachzudenken und Gebrauch von der eigenen Planungshoheit machen, sondern sich willenlos dem Willen des Investors fügen.
Das betrifft nicht nur meine Stellungsnahme zum B-Plan, das betrifft auf die übrigen Stellungnahmen Nenndorfer Bürger zum B-Plan. Zu allen Abwägungen heisst es:
Den Anregungen wird nicht gefolgt.
Die öffentliche Beteiligung ist also wie immer eine reine Farce und dient nur dazu, die eigenen Hände in Unschuld waschen zu können. Sehr selten wird den Anregungen gefolgt, vor allem, wenn sie für Investoren unangenehm sind.
Wenn also jemand etwas ändern will, so muss er morgen am 11. September die WGN wählen.
Ist denn in Bad Nenndorf eigentlich alles schlecht?
Nein sicher nicht, und viele Dinge, wie Sanierungsrahmenplan, Kurparksanierung uvam. wäre ohne die aktive Mitarbeit vieler Bürgerinnen und Bürger und auch durch die WGN gar nicht möglich gewesen. Die politischen Parteien würden vermutlich im Dreieck springen, wenn sie wüssten, wie viel wir von der WGN mitgeholfen haben und wo wir überall unsere Finger drin hatten. Aber man darf sich ja auch mal genussvoll zurück lehnen, wenn man feststellt, dass wenn die anderen nicht sehen, das oben WGN drauf steht, aber WGN drin steckt, dass sie dann auf ein mal dafür stimmen.
Trotzdem hier noch mal ein paar Bilder gute und schlechte, traurige und schöne aus Bad Nenndorf und drumherum:
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Wählen sollte man aus folgendem Grund:
- Wer wählt, beteiligt sich wenigstens im Prinzip an den demokratischen Grundsätzen unseres Landes – mal dahingestellt ob das, was er wählt auch wirklich sinnvoll ist.
- Nichtwählen verzerrt die Ergebnisse, denn bei 40% Nichtwählern kann man nicht wirklich von einem repräsentativen Ergebnis sprechen, bei 80% dagegen schon.
Was soll man denn nun wählen?
Aus meiner Erfahrung aus den letzten 5 Jahren gibt es wirklich einleuchtende Gründe, keine Partei mehr zu wählen:
- Warum müssen gewisse Partei-Profilneurotiker in den Sitzungen immer gegen die Dinge sein, auf die sie nicht selber gekommen sind, auch wenn die Idee gut ist? Ablehnung nur weil ist nicht ihre Idee war? Warum müssen sie immer alles zerreden?
- Warum müssen in den Parteien alle immer nach der Pfeife des Vorturners oder der Vorturnerin tanzen und stimmen, auch wenn sie selber gar nicht dieser Meinung sind?
- Warum werden externe Planerinnen und Planer von Ausschussmitgliedern beleidigt?
- Warum geben Ratsfrauen Interviews, die in der Zeitung abgedruckt werden und voller Unwahrheiten, Lügen und Beleidigungen sind und entschuldigen sich nicht öffentlich für diese öffentlichen Entgleisungen?
- Warum behaupten gewisse Personen von Parteien, dass Wählergemeinschaften, die ein Zusammenschluss von Bürgerinnen und Bürgern sind und die genau gegen diese Art und Weise der Volksvertretung Sturm laufen, dass ausgerechnet Wählergemeinschaften sich nicht an Regeln halten würden? Wer bitte hält sich denn entsprechend des vorgenannten nicht an Regeln?
- Warum werden durch bestimmte Entscheidungen des Rates mehr oder weniger Geschenke für Banken, Investoren und den Kreis gemacht, obwohl das in jedem einzelnen Fall gar nicht erforderlich wäre?
Wer alle diese Fragen plausibel beantworten kann, der darf ruhig weiter bei einer Kommunalwahl eine Partei wählen. Der Rest möge bitte in sich gehen und bei dieser Wahl am 11. September 2011 seine Stimme der WGN geben, denn wir arbeiten sachorientiert, politsch ungebunden und unabhängig an den Problemen.
Mehr Infos zu den Schandtaten der letzten 5 Jahre findet der geneigte Leser in der Historie dieses Blogs.
… dem Goldenen Löwen ?
Ich hatte das Drama ja in mehreren Artikel hier kommentiert, u.a. hier (Von der Vernichtung Nenndorfer Kultur)
Schauen wir uns doch mal “vorher” und “nachher” an.
In früheren Zeiten:
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und heute:
Es mag jetzt dem Geschmack eines jeden einzelnen überlassen bleiben, was man davon hält und ob man sich die Kapriolen der regierenden Parteien von SPD und CDU, die all das hier zu verantworten haben gefallen lässt, die WGN wird es sich jedenfalls nicht gefallen lassen.
Am 11. September 2011 den Wechsel wählen – WGN wählen !!!
Update 24.08.2011 – jetzt gibt es von der CDU auf deren Webseite etwas mehr zu lesen, ich zitiere mal von deren Webseite cdu-badnenndorf.de:
Was läuft falsch in Bad Nendorf
Verantwortungslose Haushaltspolitik
• Schuldenstand zum Abschluss der Sanierung bis 2014: zusätzlich 6,1 Mio. €.
• Jagd nach Fördermitteln ohne Rücksicht auf Finanzierbarkeit des Eigenanteils.
• Überzogener Haushalt lässt keinen Spielraum für notwendige Maßnahmen z.B. Schneeräumung.
• Aufforderung des Landkreises zu solider Haushaltspolitik.
Sanierung des Kurparks
• Hohe Kosten für wirklichkeitsfremden Rückbau des Kurparks (2,8 Mio. €)
• Über 100 Jahre alte Bäume werden gefällt, nur weil sie im „falschen” Raster gepflanzt sind.
Sanierung der Hauptstraße
• Die Verwaltung unterlässt frühzeitige Beteiligung der Anwohner im Sanierungsgebiet.
• Dadurch sind allein 14 teure und zumeist überflüssige Sanierungsentwürfe von den Bürgern zu bezahlen.
Sanierung des Kurhauses
• Die veranschlagten Kosten in Höhe von 5,8 Mio. € sprengen den Haushalt.
• Ein überzeugendes und kostendeckendes Nutzungskonzept für das sanierte Kurhaus fehlt.
Arbeit der Verwaltung
• Extrem schlechte Darstellung unserer Stadt in der Öffentlichkeit und in den Medien. Mangelnde Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Kur- und Tourismusgesellschaft.
• Die Dorferneuerung in Riepen ist gescheitert. Fuß- und Radweg Riepen–Horsten-Bad Nenndorf lässt weiter auf sich warten.
• Hochwasserschutz in Riepen ist trotz Versprechen nicht beendet.
Hauen wir gleich mal in die Vollen:
Kurpark: In Sachen Kurpark zeigt die CDU erneut, wie wenig Ahnung sie von der Materie hat und zeigt das mit voller Pracht auch noch. Allein der von ihr verwendete Ausdruck Rückbau bringt jeden halbwegs intelligenten und mit der Materie vertrauten Menschen schier zum Wahnsinn. Die CDU hat wirklich nicht begriffen, dass bei der Sanierung kein Rückbau gemacht wird, sondern es wird eine, den gartendenkmalpflegerischen Richtlinien folgende Sanierung vorgenommen.
Ebenso hat die CDU den Plan gar nicht lesen können und lügt mit der Behauptung, es würden 100 Jahre alte Bäume gefällt, weil sie im falschen Raster stehen. Jetzt versucht die CDU einen auf Grün zu machen. Hätte sich die CDU geistig frisch gezeigt, dann hätte sie es auch verstanden, was genau passiert. Wir haben es sogar dem NABU in Bad Nenndorf erklärt und die haben es verstanden. Ja, der NABU, der Naturschutzbund, hat nichts gegen die Sanierung der Esplanade. Aber die CDU. Und deshalb fängt sie jetzt an so einen Mist zu schreiben.
Die Krönung ist dann noch, Fotos vom Kurpark auf dem CDU-Flyer zu verwenden. Ok, mit Photoshop kann man eine Menge machen, aber sie zeigen ja auch nicht die wirklich ramponierten Stellen und was sonst noch so im Argen liegt. Einfach nur gruselig diese Partei.
Thema Geld: Im speziellen die Kosten für den Kurpark: hätte die CDU zusammen mit der SPD nicht den Teilkommunalisierungsvertrag unterschrieben und damit den Kurpark gekauft, dann müsste auch nichts in den Kurpark investiert werden, denn das wäre dann Sache des Landes. Aber da wir ja so geil auf das Ding waren, müssen wir jetzt den Kurpark sanieren und Geld dafür ausgeben. Immerhin mit 66% bzw. 50% iger Förderung. Und wie ich oben schon erwähnte, nach den Regeln der Gartendenkmalpflege.
Aber das gilt im Grunde auch für die Stadtsanierung. Ohne die 66% Förderung der städtebaulichen Sanierung wäre Bad Nenndorf niemals in der Lage die Innenstadtstraßen zu sanieren. Und genau das passiert jetzt. Jetzt mit den Kosten Wahlkampf zu machen ist doch haarsträubender Blödsinn.
Arbeit der Verwaltung: Das ist typisch. Normalerweise ist Herr Busse von der SPD derjenige, der in den Sitzungen auf der Verwaltung rum hackt, aber warum sollte nicht auch die CDU damit Wahlkampf machen wollen. Die Verwaltung arbeitet im Rahmen ihrer Zeit und Auslastung sehr gut, nein die Politik ist es, die für eine funktionierende Zusammenarbeit mit der Verwaltung selber sorgen muss, aber das wollen wir ja nicht, also schimpfen wir auf die Verwaltung.
Kurhaus: Abriss oder Sanierung – auch hier gibt es nur zwei Möglichkeiten. Das vorgestellte Sanierungskonzept für das Kurhaus ist sehr gut. Jetzt zu behaupten ein Nutzungskonzept würde fehlen ist von der CDU genauso schwach, wie alles andere, was sie bisher geliefert hat. Also liebe CDU: entweder Kurhaus abreissen oder sanieren. Was wollt Ihr denn? Ma-O-Am?
KurT: Jetzt wird es ganz heikel. Die Zusammenarbeit zwischen KurT und Verwaltung ist eine Sache zwischen der Geschäftsführerin Frau Busche und den zuständigen Stellen in der Verwaltung. Wenn da etwas nicht stimmt, dann müsste sich doch Frau Busche beschweren, aber an ihrer anstelle springt jetzt die CDU in die Bresche? Da ist doch was faul im Busche würde ich sagen. Bekommt Die Geschäftsführerin die Zusammenarbeit nicht auf die Reihe? Traurig scheint auch die Rolle der IGBN zu sein, denn auf deren Jahresversammlung war ja laut Zeitungsbericht kein einziger Nenndorfer Hotel- und Pensionsbesitzer. Auch da scheint wohl irgendwas zu klemmen. Wäre es nicht Aufgabe einer KurT gerade für einen Kurort alle zusammen zu bringen und zu vernetzen? Dazu scheint die KurT wohl nicht in der Lage zu sein. Traurige KurT – traurige Geschäftsführung.
Fazit: Was will die CDU? Das zitier ich hier jetzt nicht, denn wenn man das liest, dann wird einem erst richtig schlecht.
Also: am 11. September 2011 WGN wählen !
Version vom 21. Juli 2011:
Bevor man mir vorwirft, ich würde einseitig immer nur die SPD verhauen, hier mal eine kurz Betrachtung der zumindest derzeit öffentlich einsehbaren Thesen der Nenndorfer CDU, zitiert von deren Webseite:
Wir haben Mut zur Verantwortung!
Wir sind ein starkes Team!
Wir setzen auf Erfahrung und neue Impulse im Stadtrat.
Wir wollen eine nachhaltige und realistische Politik, die bezahlbar und machbar ist!
Wir kümmern uns um die Belange der Bürgerinnen und Bürger und wollen sie in die Politik einbeziehen.
Keine Planung ohne Eigentümer!
Wir wollen eine transparente Verwaltung.
Wir unterstützen keine arroganten Schaumschläger und Visionäre.
Wir wollen eine solide Politik, die den Ort voranbringt und uns gemeinsam in eine gute Zukunft führt!
Unsere Ziele :
-Förderung der Familien und der Vereine.
-Die Infrastruktur im Ort verbessern zu einer attraktiven Stadt.
-Im Tourismusbereich auch den Gesundheitsstandort fördern.
Mut zur Verantwortung hat wohl so ziemlich jeder Mensch, der sich in das Abenteuer “Ratsarbeit” stürzt und es auch nur halbwegs ernst damit meint. Die neuen Impulse im Stadtrat, die die CDU aber bringen möchte, die sehe ich nicht, denn die CDU ist ja mit einer nicht gerade unbedeutenden Anzahl von Ratsleuten schon lange vertreten und die bisherigen Impulse waren denn dann alles andere als wirklich neu.
Wenn man sich um die Belange der Bürger kümmern will und sie in die Politik einbeziehen will, dann sollte man aber auch in öffentlichen Sitzungen etwas mehr mit den Leuten reden und vor allem, wenn eine gewaltige Mehrheit von Menschen sich für den Erhalt von drei 90 Jahre alten Blutbuchen einsetzt, auch dort sich nicht von Mr. VB einschüchtern lassen.
Visionen sind für die Zukunft von unschätzbarem Wert, denn was wäre die Welt ohne Visionen? Wer keine Visionen hat, der hat schon verloren. Darum passen die Aussagen da oben alles andere als zusammen. Und letztendlich sind das wirklich nur Phrasen. Wenn dort keine konkreten Aussagen folgen, dann sehe ich nun wirklich nur eine einzige Alternative: die WGN
Also: am 11. September 2011 – WGN wählen !
Neulich auf der Ratssitzung bekam die SPD schon wieder einen Satz heiße Ohren verpasst, indem ihr Antrag, die Stadt Bad Nenndorf möge nur noch Ökostrom beziehen, von der Mehrheit des Rates abgelehnt wurde.
Oh weh, Atomstrom, I-Gitt – die SPD will da jetzt auf Grün machen und überhaupt seit Fukushima ist Atom ja out.
Nein, nicht erst seit Fukushima ist Atomstrom out, schon seit Tschernobyl, also vor 25 Jahren ist Atomstrom out! Nur war damals die Solar- und Windernergietechnik noch nicht so weit wie heute, und das erleichtert die Sache heute zumindest gewaltig.
Ich erlaube mir jetzt mal abzuschreiben (Zitat: Die Zeit, No. 28 vom 7. Juli 2011):
Die Brücke. Der Übergang in ein Zeitalter, in dem der Strom von Sonne, Wind uns Wasser kommt. Wird über Energie geredet, gibt es nichts Wichtigeres. Zuletzt aber wurden leider viele Märchen über dieses imaginäre Bauwerk in die Zukunft verbreitet.
Die Brücke ist nicht die Atomenergie, wie Angela Merkel erst behauptete und nach Fukushima zurücknahm. Sie kann nicht in erster Linie das Erdgas sein, die Lieblingsenergie von Greenpeace und Co. Erst recht besteht sie nicht aus der von machen Sozzialdemokraten verehrten Kohle.
Es gibt nur einen Weg, eine Stabile Brücke ins Reich der grünen Energie zu bauen: sparen. Detuschland muss viel effizienter als bisher mit seiner Energie umgehen, sonst schafft es die Wende nie.
Energieeffizient heisst also das Zauberwort. Sparen. Also Licht aus, Rechner aus, Fernseher aus, zurück in die Steinzeit?
“Wir müssen energieeffizienter wirtschaften und leben”, sagt der Grüne. Antwortet der Schwarze: “Klar, das müssen wir – und außerdem müssen wir Kraftwerke bauen, wenn nicht Atomkraftwerke, dann eben jetzt Kohlekraftwerke” – “Quatsch”, sagt der Grüne, “wir machen das mit Windrädern …”
Und schon wird darüber diskutiert, wie mehr Energie zu beschaffen ist – statt übers Sparen, diese “Geschichte verpasster Chancen”, wie nun nicht etwa ein altvorderer Grüner schreibt, sondern die neue Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz.
Ein grauenvolles Wort, aber einleuchtend. Der Austausch meiner Glühbirnen gegen Energiesparleuchtmittel ist zwar auch nicht wirklich ökologisch gut, da ich damit den Quecksilberanteil im Müll erhöhe, wenn ich die Dinger nachher wegwerfe – darum darf man sie ja nicht wegwerfen, aber nur ein mal im Monat hat die Sammelstelle auf, wo 100 Leute vor mir in der Schlange stehen … wir sehen, wo überall die Probleme im Detail stecken.
Und wenn ich nun spare und auf ein mal alle sparen, sich effiziente Kühlschränke kaufen – hab ich auch gemacht, gleich 2 Stück in Klasse A und eine neue Kühltrue in A+++, Ergebnis nur noch 30% so viel Strom wie vorher – dann werden ja auf ein mal ganze Kraftwerke überflüssig. Ups, das dürfte wohl E.On und Co. nicht gefallen – wobei wir damit ja dann die AKWs los wären.
Und wenn jetzt dann noch der Ausbau der grünen Energie und die effiziente Verteilung des Stromes in den Netzen richtig geregelt wird, dann müssen wir auch nicht drüber nachdenken alle auf ein mal Ökostrom zu kaufen, denn aus unserer Steckdose kommt überall der gleich Strom (Sonne-, Wind-, Wassser-, Kohle-, Gas-, Biogas-, Atomstrom – alles gemixt). Der Strom wird also automatisch grüner.
Also sparen wir, wirtschaften wir energieffizent, dann sitzt niemand im Dunkel, der Fernseher bleibt an und im Netz surfen geht auch immer noch.
Aber ersparen wir uns dieses polulistische SPD Geschwafele hier in Bad Nenndorf!
Wählen wir WGN – wir sind grüner als so mancher Grüner…
… der mir just in die Hände fiel, liefert doch gleich die nächste Vorlage.
Also, da steht dieses niedliche Nenndorfer Sommermärchen, ich finde das wirklich sehr sehr schön geschrieben, es hätte von mir sein können, vor allem beschreibt es ja so ziemlich genau die Vorgänge in den Ausschüssen des Stadtrates, wenn es um die Stadt- und Kurparksanierung geht. Erschreckend ist nur, das sich das nicht auf diesen Sommer beschränkt, sondern schon seit vielen Jahren so ist.
Erinnern wir uns:
Thema Kurpark – hier nahm das Unheil anno 2004 seinen Lauf, als sich diese Studierenden erdreisteten doch ein gartendenkmalpflegerisches preisgekröntes Standardwerk über den Kurpark zu verfassen. Nein das konnte sich die Politik in Bad Nenndorf nicht bieten lassen, von so dahergelaufenen Studis vorgesetzt zu bekommen, wie man mit einem Kultudenkmal umzugehen hat. Also wurde erst mal gepöbelt und ein neues Gutachten für 15.000 Euro in Auftrag gegeben.
Doch Schock schwere Not, der Gutachter schreibt ab (ist ja im Moment sehr populär, vor allem bei Dissertationen im Fach Politik) und kommt zu den selben Ergebnissen, wie die Studierenden, die ja sonst niemals einen Preis für Ihre Arbeit bekommen hätten, wenn sie damit nicht einen Standard gesetzt hätten. Also 15.000 Euro von der Politik zum Fenster hinausgeworfen und wieder geht es nicht so, wie sie es wollen.
Kapitel 3 – die Stadtsanierung kommt, der Kurpark ist Teil davon und schon wieder steht es im Sanierungsrahmenplan so, wie von den Studis beschrieben und von den politischen Führern nicht gewollt. Irgendwie müssen wir das doch verhindern können, aber nur wie, also beleidigen wir die Planerin, die mit den Vorentwürfen zur Parksanierung beauftragt ist, in den öffentlichen Sitzungen und bezichtigen sie, die Befehle der Politik nicht umgesetzt zu haben und beschimpfen sie auf das Übelste.
Jetzt ist die Frau raus gekickt und ein neuer Planer kommt, der, der die übrigen Entwürfe der Stadtsanierung macht. Der ist biegsamer, fügt sich leichter, hat aber auch eigene Vorstellungen und Ansichten, die wieder der SPD nicht passig sind. Jetzt hat er zwar im Kurpark gespurt, aber nun will er den Wasserlauf in der Hauptstrasse nicht. Außerdem vertritt er die Ansicht das eine Baumreihe im engen Teil der Hauptstrasse gestalterisch und verkehrlich besser ist als eine Doppelreihe. WGN und CDU stimmen dem Planer zu (reimt sich sogar), nur die SPD bekommt Ihre Meinung nicht durch. Verdammt noch mal, das gibt es doch nicht. Wie kann die Welt nur so ungerecht sein.
Ein Sommermärchen? Nein. Der alltägliche Nenndorfer Wahnsinn.
Also: am 11. September 2011 WGN wählen !!!
Man schaut ja, was die Konkurrenz so von sich gibt, aber das SPD Wahlprogramm zur Kommunalwahl haut einen ja schlichtweg von den Socken.
Also schauen wir uns mal einige Details an:
Zitat Nr 1:
Daneben wird es zwar noch maßvolle Siedlungsentwicklung am Ortsrand geben, wir wollen aber die weitere großflächige Siedlungsentwicklung im Außenbereich eindämmen.
Auf ein mal wollen die SPD-Genossen also die großflächige Siedlungserweiterung am Ortsrand eindämmen? Und was ist mit dem 13 Hektar großen Baugebiet “Vorderes Hohefeld”, was sie mit großem Täterätä im B-Planverfahren durchgewunken haben? Die WGN dagegen war schon immer gegen diese Art von gigantischen Sammeltassensiedlungen und ist im Gegenteil schon seit zig Jahren für eine maßvolle und ausgewogene Siedlungserweiterung.
Ich stelle nur mal die rhetorische Frage in den Raum, was denn die SPD macht, wenn auf ein mal die Bank erneut kommt und sagt: “winkt mit mal den nächsten B-Plan durch” ? Wird sie wirklich dagegen stimmen? Wird sie es wirklich tun? Ich erspare mir eine Antwort, denn die Vergangenheit zeigt nur zu deutlich, wie die SPD in Bad Nenndorf tickt und vom Saulus zum Paulus das gibt es nur in der Bibel und niemals in der Politik.
Zitat Nr 2:
Da ein lebendiges Treiben in der Innenstadt nicht allein durch eine hochwertige Gestaltung gelingen kann, setzen wir uns für die Ansiedlung eines Nahversorgungsmarktes auf dem Parkplatz an der Therme ein.
Ein Nahversorger auf dem Thermalbadparkplatz. Oh wie schön. Prima. Ein Supermarkt, tolle Wurst – oh Verzeihung Nah- oder Vollversorger muss das ja heissen, denn der Penny ist ja nur ein (Ekel)Discounter, so seinerzeit die abschätzigen Worte eines gewissen Fraktionsvorsitzenden. Und weiter? Die Planungen für das Gebäude haben wir ja gesehen, die die SPD da unbedingt unterstützen wollte. Mit einem noch so guten Nahversorger schafft man auch kein lebendiges Treiben, da gehört schon eine Portion mehr Energie dazu und vor allem mehr Geschäfte, die von der Bevölkerung auch besucht werden. Der Supermarkt kann nur Teil eines großen Paketes sein, zusammen mit einer optimalen stadtplanerischen Ausnutzung des Platzes. Auch hier liegt die Kompetenz bei der WGN und nicht bei der SPD.
Zitat Nr. 3:
Nach der Teilkommunalisierung des Kurbetriebes und der Gründung der Kur- und Tourismusgesellschaft (KurT) vor einigen Jahren sind einige Erfahrungen gesammelt worden. Nun ist es an der Zeit ein nachhaltiges Zukunftskonzept für den Komplex „Staatsbad – KurT – Stadt“ zu erarbeiten
Das tut echt Weh! Die WGN hat bereits seit der Unterzeichnung des Teilkommunalisierungsvertrages dieses Konzept angemahnt, und jetzt nachdem über viele Jahre von der KurT wohl auch in den Augen der SPD nur Mist verzapft wurde (so kann man die freundliche Umschreibung da oben auch nennen), jetzt soll auf ein mal ein nachhaltiges Konzept her? Erst die Karre in den Mist fahren, dann weg rennen und von hinten rufen. Tolle SPD …
Zitat Nr. 4:
Bad Nenndorf besitzt ein leistungsfähiges Netz an Hauptverkehrsstraßen. Dennoch hält es die SPD für notwendig, die Verkehrsführung im Norden des Ortes durch den Bau der nördlichen Entlastungsstraße bis zum Bahnhof zu verbessern. Damit können die Wohngebiete an der Bahnhofstraße und der Horster Straße vom Durchgangsverkehr entlastet werden.
Die Entlastungsstraße ist in der Tat sehr wichtig und sie kommt ja auch, warum also das im Programm noch aufführen. Aber wer das Verfahren verfolgt hat, wird sich wundern, warum denn die SPD bei der Trassenführung unbedingt diesen großen Bogen haben wollte. Um Platz für ein Freibad zu schaffen, oder um an den anliegenden Feldern dann weitere Wohngebiete am Ortsrand ausweisen zu können? Letzteres steht im krassen Gegensatz zu Zitat Nr. 1 – aber auch dort lesen wir ja den relativen Satzteil “Daneben wird es zwar noch maßvolle Siedlungsentwicklung am Ortsrand geben” und das Wort maßvoll ist ja so dehnbar wie Gummi. Warten wir also ab, bis die SPD anfängt dort die nächsten Baugebiete zu beantragen – oder eine Bank es tut und die SPD das wieder abnickt.
Zitat Nr. 5:
Es ist bekannt, dass die Zuschüsse des Landes für den Kurbetrieb in den nächsten Jahren auslaufen werden. Danach müssen die Einnahmen alleine, ohne Hilfe von außen, erwirtschaftet werden. Vor diesem Hintergrund ist es aus unserer Sicht zwingend geboten, ein mittelfristiges Finanzkonzept der KurT auszuarbeiten. Sollte dies nicht geschehen, kommen unausweichlich gravierende finanzielle Risiken auf die Stadt zu.
Auch hier wieder die Heuchelei der SPD und vom Saulus zum Paulus, denn die WGN war es, die seit Jahren den Finger in diese Wunde legt und von der SPD kam dazu nichts. Aber auch gar nichts. Und jetzt, jetzt wollen sie es sein, die die Nation retten?
Das Ergebnis kann nur sein, alle Nichtwähler geht zur Wahl und wählt die WGN – frustrierte SPD Wähler sind natürlich als WGN Wähler auch willkommen, genauso wie alle anderen Wähler anderer Parteien, denn die Parteien haben in Bad Nenndorf gründlich versagt und jede Stimme für eine politische Partei ist eine Stimme mehr für den Untergang.
Am 11. Spetember 2011 WGN wählen !!!
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Die Webseite der WGN liefert jetzt detaillierte Kandidatenprofile.
Zu finden unter: www.wgn-nenndorf.de oder noch einfacher wgn.name
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